Mannschaften 2019

ASV Senden (Erste Herren)

Handball

                    

Verbandsligist ASV Senden gelang in der Spielzeit 2018/19 beinahe Einzigartiges: Nach dem Abschied fast aller Leistungsträger startete das radikal verjüngte Team von Swen Bieletzki mit der Horrorbilanz von 0:18 Punkten in die neue Saison. Der Abstieg schien nach der Hinrunde fast schon besiegelt, acht Zähler betrug zu dem Zeitpunkt der Abstand zum rettenden Ufer. Doch dann legte der ASV eine sagenhaften Aufholjagd hin – und schaffte bereits am drittletzten Spieltag den kaum mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt. Vor allem vor eigenen Publikum sind die Sendener eine Macht: Bis Anfang Dezember gingen im gesamten Kalenderjahr 2019 nur zwei Partien verloren. 

DJK Coesfeld-VBRS (Erste Herren)  Fußball

 

 

Sie wollen den Meistertitel, und sie holen ihn. Allerdings bekommt es die DJK Coesfeld-VBRS in der Bezirksliga mit starker Konkurrenz zu tun. RW Deuten lässt sich nicht abschütteln, folglich kommt es am vorletzten Spieltag in Deuten zum Showdown: Die Mannschaft von Spielertrainer Engin Yavuzaslan zieht mit einem 2:1-Sieg vorbei und macht Platz eins eine Woche später mit einem Sieg gegen TSG Dülmen klar. Ein Titel ist aber nicht genug: Nur wenige Tage später setzt sich die DJK-VBRS im Finale des Kreispokal deutlich mit 6:0 gegen den FC Vreden durch und darf sich anschließend als Doublesieger feiern lassen.


GW Hausdülmen (Damen 19+)  Indiaca

 

Die Indiaca-Damen 19+ von GW Hausdülmen sind auf dem Indiaca-Olymp angekommen. Beim fünften World Cup in Estland sichern sich die Hausdülmenerinnen um Trainer Dominik Schmauck zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel. Gleich den ersten Matchball verwandelt Spielführerin Ines Böinghoff gegen das Team von Tähtvere IK aus Estland zum glatten Zwei-Satz-Erfolg (25:20 und 25:23). Noch auf dem Platz startet eine verdiente Jubelorgie. Zurück in Dülmen wird die Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigerte, im Rathaus empfangen und entsprechend für die herausragende Leistung gewürdigt.

Kreisreiterverband Coesfeld (Team Goldene Schärpe)  Reiten

 

Beedenbostel bei Celle ist der Austragungsort der „Goldenen Schärpe der Ponyreiter“ – ein hervorragendes Pflaster für die Mannschaft des Kreisreiterverbandes Coesfeld. Denn das Team, das als „Westfalen III“ in die Konkurrenz mit 28 Teams aus 14 Landesverbänden geht, landet am Ende überraschend auf dem zweiten Rang. Gina Austrup, Lina Jablonski (beide RV Nottuln), Mia Henrichmann (RV Havixbeck-Hohenholte), Fritz Jelkmann (RV Billerbeck) und Theresa Isabell Welsch (RV Lützow Selm-Bork-Olfen) jubeln über den Titel des Vize-Bundeschampions.

 GW Nottuln (Erste Herren)

 Fußball

 

Die Seniorenfußballer von GW Nottuln sind am 19. Mai am Ziel ihrer Träume: Nach 2008 und 2013 steigt die Mannschaft aus dem Stiftsdorf zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte in die Westfalenliga auf. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, da sich die Landesliga in der Saison 2018/19  so ausgeglichen und leistungsstark wie schon seit Jahren nicht mehr zeigt. Die Grün-Weißen haben nach 30 Spieltagen 62 Punkte auf dem Konto und damit drei Zähler mehr gesammelt als der erste Verfolger Westfalia Kinderhaus. Nach der Spielzeit hört Meistertrainer Oliver Glaser aus freien Stücken auf und gibt den Posten an seinen Freund Jens Niehues ab.

 

 LG Coesfeld (weibliche U 16) Leichtathletik

 

Berlin, Berlin, sie fahren nach Berlin: In Wattenscheid schafft die weibliche U 16 die Qualifikation für die Deutsche Team-Meisterschaft – erstmals seit genau 30 Jahren feiert eine Mannschaft der LG Coesfeld diesen Triumph. Die Ausgeglichenheit der 13 Mädchen ist die große Stärke. Im „Konzert der Großen“ treten sie als kleinstes Team aus der kleinsten Stadt an und präsentieren sich prima. Zwar haben sie durch zwei verletzungsbedingte Ausfälle keine Chance auf eine vordere Platzierung, aber die Tour in Begleitung etlicher Eltern und Geschwister gerät zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

 


RV Lützow (Zweite Mannschaft)

Reiten

 

Die Mannschaft des ZRuFV Lützow Selm-Bork-Olfen gewann beim Provinzialturnieres die westfälische Meisterschaft der Reitervereine. Die kombinierte Prüfung besteht aus einer Dressurprüfung der Klasse L, einer Mannschaftskür der Klasse L, einem Geländeritt der Klasse A und einem Springen der Klasse L. Nach einem tollen Start – in der Kür gab es unter anderem drei Mal die 10,0 – verteidigte das Team den Vorsprung bis zum Ende. Den Sieg holten: Kerstin Hauwe, Esther Lobeck, Tatjana Stoff, Leonie Rengshausen, Benedikt Stegemann, Dr. Michael Dahlkamp, Luisa Welsch sowie Michael Potthink. Vorbereitet und vorgestellt wurde die Mannschaft vom Reitlehrer des Vereins Michael Potthink.

 

SG Coesfeld (Erste Herren)

Volleyball

 

Schon einmal haben sie am Regionalliga-Aufstieg geschnuppert, sind aber in der Relegation knapp gescheitert. Diesmal lassen die Volleyballer der SG Coesfeld 06 nichts anbrennen und setzen sich schnell an die Tabellenspitze der Oberliga. Schon vier Spieltage vor Schluss bietet sich die Chance, den Meistertitel einzufahren – eine Woche später gelingt es dann tatsächlich: Erstmals spielt ein Coesfelder Volleyball-Team in der Regionalliga. Und das schlägt hohe Wellen, denn die Heimspiele geraten regelmäßig vor mehreren hundert Zuschauern zu einem großen Event.


SV Herbern (Erste Herren) 

Fußball

 

Zum ersten Mal überhaupt seit der Auflösung des Fußballkreises Lüdinghausen hat mit dem SV Herbern ein hiesiges Team den Kreispokal gewonnen. Im Münster-Finale in Roxel bezwang der SVH im Frühjahr den Oberligisten 1. FC Gievenbeck mit 2:0. Im Halbfinale hatten die Blau-Gelben zuvor mit dem Westfalenligisten TuS Hiltrup einen weiteren Hochkaräter bezwungen. Nach einem 0:2-Rückstand zur Pause drehte Herbern das Match noch und gewann am Ende mit 4:2. Im Westfalenpokal sorgte der Landesligist anschließend ebenfalls für Furore. Der Lohn: ein Knallerspiel Ende November daheim im Viertelfinale gegen Regionalliga-Spitzenreiter SV Rödinghausen.

Union Lüdinghausen (Erste Senioren) Badminton 

 

 Zum ersten Mal seit der Einführung dieses Formats nahm die hiesige Bundesligamannschaft im April in Willich am Final-Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft teil – und belegte nach knappen Niederlagen im Halbfinale gegen den späteren Sieger 1. BC Bischmisheim-Saarbrücken sowie im Spiel um Platz drei gegen den 1. BV Mülheim den vierten Rang. Auch in der laufenden Erstligaspielzeit haben die Lüdinghauser gute Karten im Ringen um einen neuerlichen Playoff-Platz. Trotz personeller Probleme ist der Deutsche Meister von 2014 aktuell Fünfter in der Beletage. Zudem gab’s für die Unionistinnen Yvonne Li und Linda Efler drei Mal Gold bei der Individual-DM


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