Sportler 2017

 Alfred Achtelik  (Nordkirchen)

Stabhochspruch

 

Der Nordkirchener Alfred Achtelik führt die Weltjahresbestenliste der Senioren im Stabhochsprung souverän an. Die Vormachtstellung untermauert der M55-Athlet im Frühjahr bei den Hallen-Europameisterschaften, wo er sich sicher den Titel holt. Bei der Welt-meisterschaft behindert ihn eine Ver-letzung so sehr, sodass Achtelik die Einstiegshöhe drei Mal reißt. Ansonsten wäre ihm der Weltmeistertitel im Stab-hochsprung sicher gewesen, denn zu deutlich dominiert Achtelik die Konkurrenz in seiner Altersklasse.

Robin Graes Nottuln)

Sportkegeln

 

Robin Graes (Nottuln) Sportkegeln

Der 18 Jahre alte Nottulner Robin Graes holt bei den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften im Scherekegeln in Kerkrade (Niederlande) Ende Juni in den Disziplinen Tandem, Sprint und Team-Doppel dreimal die Goldmedaille. Außerdem wird er im Einzel Zweiter und stellt einen Weltrekord als erfolg-reichster Teilnehmer auf. Als Belohnung wird der Nottulner in den U 24-Nationalkader berufen. Doch Graes ist nicht nur begeisterter Kegler: Bei Borussia Darup spielt er Fußball, trainiert eine Mannschaft und pfeift sogar für den Verein im Nottulner Ortsteil. Wie er das alles schafft? Robin Graes: „Mit guter Organisation.“


 

Danny Becker (Coesfeld)

Bogenschießen

 

Danny Becker, der Scharfschütze  aus Coesfeld, hat zwei  Bögen, Hightech-Geräte im Wert von jeweils 1500 Euro, im Reisegepäck. In Oberwiesenthal, wo früher Silbererz geschürft wurde, feiert er den totalen Triumph. Dreimal Gold: einmal in der Einzelwertung (mit neuem Weltrekord) und zweimal in der Mann-schaftswertung. Becker, ein Kerl wie ein Baum, 1,93 Meter groß und 98 Kilo schwer, zählt zu den erfolgreich-sten Teilnehmern bei den Europäischen Bowhunter-Championships am Fuß des Fichtelbergs, dem höchsten Berg in Sachsen.  Zwei deutsche Meistertitel sind ein weiterer Beweis für seine Extraklasse im 3D-Bogenschießen.

David Schepp (Pr. Münster), Leichtathletik

 

Im Mai diesen Jahres haut David Schepp bei den Werfertagen in Halle richtig einen raus. Den 700 Gramm schweren Speer schleudert der ehe-malige Zehnkämpfer, der sich auf die Technikdisziplin konzentriert, auf 75,69 Meter – das ist die  Weltjahres-bestleistung zu dem Zeitpunkt und lässt die Fachleute und Bundestrainer auf-horchen. Der Dülmener Schepp reist zu den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires und belegt im Speerwurf gegen starke Konkurrenz am Ende den  14. Platz. Bei der internationalen Groß-veranstaltung bekommt er aufgrund ungewohnter technischer Schwierig-keiten den Speer nicht zum Fliegen und bleibt mit 65,45 Meter unter seinen Möglichkeiten. 


Luca Nascimento Schürhoff (Dülmen), HipHop.

 

HipHop-Tänzer Luca Nascimento Schürhoff geht beschwingt durchs Leben. Der Schüler tanzt schon seit Jahren auf einem hohen Niveau und nimmt in seinem Sport eine heraus-ragende Rolle ein. Unter anderem wurde Nascimento Schürhoff in diesem Jahr zweifacher Weltmeister, Deutscher Vize-Meister und dreifacher West-deutscher Meister im HipHop. Beim Bürgertreff der Stadt Dülmen am Tag der Deutschen Einheit wird der junge Dülmener  mit der Jugendsportplakette der Stadt Dülmen ausgezeichnet. 

 

Kai Schäfer (Lüdinghausen)

Badminton


Kai Schäfer stand bei der Badminton-DM im Februar in Bielefeld zum ersten Mal in seiner Karriere im Finale, das der Mann von Union Lüdinghausen denkbar knapp in drei Sätzen gegen Max Weis-kirchen (1. BC Bischmisheim) verlor. Nur zwei Punkte fehlten zum Titel-gewinn. Bei der Team-Europa-meisterschaft in Kazan/Russland präsentierte sich der 25-Jährige in ausgezeichneter Verfassung und trug seinen Teil zum Gewinn der Bronze-medaille der deutschen Männer bei. Auch in der Erstligamannschaft des SC Union, für die Schäfer seit anderthalb Jahren antritt, ist der Nationalspieler längst eine feste Größe.


 


Oskar Enseling (Nottuln)

Leichtathletik

 

Oskar Enseling aus Nottuln startet für die LG Brillux Münster. Bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in der Leichtathletik holt der 16-Jährige im Januar über seine Lieblingsdistanz 1500 Meter in der Altersklasse U 18 in 4:16,85 Minuten den Titel. Im Mai stellt er beim Abendsportfest in Karlsruhe über 1500 Meter in 4:12,7 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf und qualifiziert sich damit gleichzeitig für die Deutschen Meisterschaften der U 18-Athleten im Juli in Rostock. Hier wird er Sechster. Die Leistungen des Nottulners sind umso beachtlicher, da er erst seit drei Jahren ernsthaft die Leichtathletik betreibt.

Mathias Mester (Coesfeld)

Speerwurf/Behindertensport

 

Mathias Mester, der Behindertensportler aus Goxel, krönt sich im Speerwerfen selbst zum „Europamester“. Souverän gewinnt er bei den Para-Europa-meisterschaften in Berlin-Pankow  seinen Wettkampf (Klasse M41) mit 37,57 Metern vor dem Niederländer Take Zonnefeld (33,22 m) und dem Kroaten Vladimir Gaspar (32,75 m) - und  sorgt dann für eine Überraschung. Mit einem breiten Grinsen zaubert "Matze" ein rotes Shirt hervor, bedruckt mit seinem neuen Spitznamen „Europamester“. Sein Kommentar zu dieser originellen Blitzaktion: „Der Weltmester war ich ja schon, jetzt bin ich auch noch der Europamester.“


 

Manuel Sanders (Pr. Münster), Leichtathletik 

 

Der Zwei-Meter-Mann ist auf der Stadionrunde Zuhause. In diesem Jahr wird er bei der Deutschen U23- Meisterschaft in einem schnellen Finale Dritter. Seine Bestzeit in 2018: 46,80 Sekunden, Anfang Juni in Regensburg gelaufen. Für die Europameisterschaft der Senioren im Spätsommer in Berlin erhält Sanders eine Einladung vom Bundestrainer. Der Wechsel von der TSG Dülmen zum SC Preußen Münster und die somit verbesserten Trainings-bedingungen aufgrund der härteren Konkurrenz zahlen sich für den Dülmener somit aus.  

Josche Zurwonne (Union Lüdinghausen)

 

Badminton

 

Für Josche Zurwonne war es ein sehr erfolgreicher Jahresbeginn: An der Seite von Jones Ralfy Jansen gewann der Lüdinghauser Gold im Herren-Doppel bei der DM in Bielefeld. Für den 29-Jährigen war es der zweite Titel-gewinn nach 2015. Bei der Team-EM ein paar Wochen später im russischen Kazan hatten Zurwonne/Jansen maßgeblichen Anteil am Gewinn der Bronze-Medaille. Bei der Individual-Europameisterschaft im April in Huelva/Spanien erreichte das aktuell zweitbeste deutsche Duo die Runde der letzten Acht, in der Weltrangliste werden Zurwonne/Jansen derzeit auf Platz 37 geführt. Fernziel der beiden Badminton-Asse: die Teilnahme an Olympia 2020 in Tokio.


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Borkener Straße 13
48653 Coesfeld

 

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