Sportler 2021

Danny Becker (Rosendahl)

Bogenschießen,

Bogensport Akademie Mühlheim

 

Titel auf nationaler und internationaler Ebene sammelt der Rosendahler reichlich. So dicht an der Perfektion ist aber selbst er selten, denn bei den Deutschen Meisterschaften im Bogen-schießen in der Klasse „Bowhunter unlimited“ verbessert der 31-Jährige seine bisherige Bestmarke um satte zehn Punkte und lässt die Konkurrenz weit hinter sich. Im Gelände bleibt er bei allen Zielen mit dem Abstand von 6 bis 73 Metern treffsicher – am Ende holt er sich seinen 11. DM-Titel mit 824 von 840 möglichen Punkten. 

Gabriel Cavar (Coesfeld)

(Fußball, SV Schermbeck)

 

Im Februar wird für den 19-jährigen Coesfelder ein Traum wahr, denn erstmals läuft er im Nationaltrikot seines Heimatlandes Kroatien auf. Mit der U19-Auswahl, die vom ehemaligen Bundesliga-Profi Josip Simunic trainiert wird, holt er im Freundschaftsspiel in Ungarn ein 2:2-Unentschieden. Cavar macht durch starke Leistungen in der U19 des VfL Bochum auf sich aufmerksam und erhält eine Einladung. Im Sommer wechselt Gabriel Cavar aus der Jugendabteilung des Bundesliga-Aufsteigers zum Oberligisten SV Schermbeck. 


Niklas Castelle

(Fußball, VfL Senden)

 

Bereits in seiner ersten  (abge- brochenen) Senioren-Spielzeit war der VfL-Goalgetter bester Schütze der Landesliga 4. Und als hätte es Corona nie gegeben, läuft es ein Jahr später noch besser für den 19-Jährigen. In den ersten zwölf Meisterschaftspartien trifft Castelle 16 Mal. Dazu kommen etliche Torvorlagen des nimmersatten Youngsters. Freistöße, Eins-gegen-eins-Situationen, Zweikämpfe, Abschlüsse: Der junge Mann ist das, was man einen kompletten Stürmer nennt. Kein Wunder, dass ihn halb Westfalen gerne verpflichten würde.  

Florian Hornig

(Leichtathletik, Bayer 04 Leverkusen)

 

Der Dülmener Hochspringer misst bei der Körperlänge „nur“ 1,85 Meter, springt aber regelmäßig im Training und Wettkampf deutlich höher. In diesem Jahr überquert er beim "Tag der Überflieger" in Essen zum ersten Mal im Wettkampf die 2,20 Meter – und zählt damit zu den besten deutschen Hochspringern. Bei der Deutschen Meisterschaft der Herren in Braunschweig wird er mit 2,08 Meter Fünfter, 2,14 Meter reichen bei der U23-Europameisterschaft in Tallinn ebenso zu Rang fünf.


Mathias Mester

(Parasport, 1. FC Kaiserslautern)

 

Auf dem Weg nach Polen reift die Erkenntnis. Wenn es mit dem EM-Titel im Speerwerfen klappt, dann ist die äußerst erfolgreiche Karriere rund. Und tatsächlich gelingt es dem Parasportler aus Coesfeld, die gesamte Konkurrenz mit seiner Weite von 36,31 Metern hinter sich zu lassen. Wenige Tage nach dem Triumph macht der 34-Jährige Schluss mit dem Leistungssport – anhaltende Rückenprobleme bewegen ihn zum Verzicht auf die Paralympics in Tokio. Aber der „Weltmester“ ist mit sich und seiner Titelsammlung völlig im Reinen. 

Aram Mahmoud

(Badminton, Union Lüdinghausen)

 

Im August erfüllt sich der 24-Jährige jenen Traum, den jeder Spitzensportler hegt: Er nimmt an den Olympischen Sommerspielen in Tokio teil. Obwohl „nur“ die Nummer 175 der Welt, startet der gebürtige Syrer, der inzwischen in den Niederlanden lebt, für das „IOC Refugee Team“ – als einziger Badmintonspieler überhaupt und nach einem nervenaufreibenden Qualifikations-Marathon. In der Bundesliga ist Mahmoud im zweiten Einzel eine Bank. Von sechs Begegnungen in der laufenden Spielzeit verliert er nur eine einzige. 


Amos Pieper

(Fußball, Nordkirchen/Lüdinghausen)

 

2021 trumpft der Abwehrmann, der in der Jugend für Union Lüdinghausen und den  FC Nordkirchen kickte, ganz groß auf. Sportlicher Höhepunkt: der Gewinn der U 21-Europameisterschaft mit der DFB-Auswahl. Am 6. Juni bezwingen die Deutschen im Finale in Ljubljana/Slowenien Portugal mit 1:0. Pieper ist im Abwehrzentrum gesetzt und erhält regelmäßig Bestnoten. Zuvor schafft er mit Arminia Bielefeld nach einer tollen Aufholjagd den Klassenerhalt in der Bundesliga. Auch am Olympiaturnier in Japan nimmt Pieper teil.

 

Manuel Sanders

(Leichtathletik, LG Olympia Dortmund)

 

Mit einer beeindruckenden Vorstellung holt sich Manuel Sanders den Titel des Deutschen Meisters auf der Stadionrunde in Braunschweig nach 2019 zurück. Bei den Olympischen Spielen in Tokio ist der Top-Läufer in den deutschen Staffeln gesetzt. Mit der Mixed-Staffel erreicht er sogar das Finale, wird nach einem Sturz einer Mannschaftskollegin aber „nur“ Neunter. Dass der Zwei-Meter-Mann in diesem Jahr in einer bestechenden Form ist, beweist er in beim internationalen CAS-Meeting in Schifflange (Luxemburg), wo er seine persönliche 400-Meter-Bestzeit noch einmal auf 45,74 Sekunden verbessert.  


 Philipp Schulze Topphoff (Springreiten, RV Roxel)

 

Der Havixbecker gibt im September sein Debüt beim CHIO in Aachen. Beim mit einer Million Euro dotierten Großen Preis wird der 23-Jährige auf seiner Erfolgsstute Concordess 13. und anschließend von der Fachpresse hoch gelobt. Wenige Tage zuvor hatte Schulze Topphoff in Aachen im Sattel von Clemens de la Lande den U25-Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport  gewonnen. In Budapest freute sich der Havixbecker im Juli mit Concordess zudem über den Sieg mit dem deutschen Team im Nationenpreis. 

Silas Zahlten

(Leichtathletik, LG Brillux Münster)

 

Gleich doppelten Grund zur Freude hat der Dülmener Silas Zahlten bei der Deutschen U18-Meisterschaft im Rostocker Leichtathletikstadion. Über 3000 Meter wurde Zahlten Deutscher Vizemeister in 8:51,76 Minuten, und über 2000 Meter Hindernis holte er sich gar den Titel in 6:03,57 Minuten. Auf der Schlussrunde ging die Post ab, denn  am Wassergraben waren noch alle gleich auf. Zahlten riskierte am letzten Hindernis etwas mehr, zeigte enorme Spurtqualitäten und kam am Ende mit mehr als einer Sekunde Vorsprung ins Ziel.


Alle Sportler auf einen Blick

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