Sportler 2019

Oskar Enseling (Nottuln)

Leichtathletik

 

Der Nottulner ist ein vielseitiger Läufer. Im März belegt er mit der Staffel der LG Brillux Münster bei den Deutschen Crossmeisterschaften in seiner Altersklasse U 20 als Jungjahrgang den zweiten Platz. Zwei Monate später qualifiziert sich der Schüler mit schnellen 15:25,15 Minuten über 5000 Meter für die Deutsche Meisterschaft in seiner Altersklasse, wo er Ende Juli Sechster wird. Aber auch 10 000 Meter kann er: Bei der Deutschen Meisterschaft in Essen Anfang Juni wird er in 32:56,28 Minuten Achter.

 

 

Luca Nascimento Schürhoff (Dülmen) HipHop

  

Der junge Dülmener misst sich regelmäßig mit den besten HipHop-Tänzern aus dem In- und Ausland. Seine Turnierbilanz im Jahr 2019 kann sich absolut sehen lassen: Vize-Weltmeister im Hip Hop Battle U16 und Allstyle Solo U16 Advanced der UDO, Europameister im Hip Hop Battle U16 der UDO sowie Vize-Europameister im Allstyle Solo U16 Advanced der UDO. Weitere Erfolge auf nationaler Ebene. Zudem beeindruckt Nascimento Schürhoff die Battle-Jury unter anderem beim CCL-Battle bei Brüssel und Funkin’Stylez Herokidz in Köln, die er beide  gewinnt.

 


 

Danny Becker (Coesfeld)

Bogenschießen

 

Wenn andere nervös werden, fährt Danny Becker seinen Puls herunter. Kurz nach dem Gewinn des Europameistertitels im Feldbogenschießen im niederländischen Doorwerth reist er in die USA und beweist in Yankton/South Dakota seine ganze Klasse. In der Klasse „Bowhunter unlimited“ setzt er sich im zweiten von vier Durchgängen von seinen härtesten Verfolgern aus Italien und Brasilien ab und legt in allen vier Runden die Bestmarke hin. Am Ende thront Becker mit 47 Punkten Vorsprung auf Platz eins und lässt die Kreisstadt jubeln: Wir sind Weltmeister!

Dirk Kasimir (Lüdinghausen), 

Triathlon

 

Der Lüdinghauser gewann beim Ironman in Hamburg die Altersklasse 50 in der Zeit von 9:38:24 Stunden. Er löste somit auch das Ticket für die WM auf Hawaii, an der er  im Oktober zum ersten Mal teilnahm – und in knapp zehn Stunden finishte. Dabei gab es nach über 30 Stunden Anreise auf der Pazifikinsel gleich den ersten Schockmoment: Casimirs rechte Wade schmerzte so sehr, dass er einen Arzt aufsuchen musste. Die Befürchtung des Lüdinghausers, er habe sich eine Thrombose in der Kniekehle eingefangen, erwies sich gottlob als falsch. Durch das lange Sitzen im Flieger hatte sich nur der Muskel verhärtet. Die WM-Premiere bezeichnet Casimir als „Mega-Erfahrung“.


Marco Hetfeld (Lette), 

Rettungsschwimmer

 

Dank harter Trainingsarbeit legt der 18-Jährige noch einmal einen Leistungssprung hin. Einen „Lebenstraum“ erfüllt sich Marco Hetfeld und stellt mit einer geliehenen Schwimmhose bei den Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften einen neuen Junioren-Weltrekord über die Strecke 100 Meter Retten mit Flossen auf. Mit dieser Empfehlung reist der Letteraner im September zu den Europameisterschaften nach Riccione/Italien und räumt ganz groß ab: Neun Medaillen fischt er im Einzel und mit dem Team aus dem Wasser, allein fünf goldene Plakette zieren die heimische Gardinenstange. 

 

Tobias Niehues (Lüdinghausen)

Leichtathletik


Über 400 Meter Hürden glänzte der U 20-Westfalenmeister mit ausgezeichneten 56,82 Sekunden. Er belegt in der Verbandsbestenliste 2019 hauchdünn hinter Felix Gieseler (Ergste) Rang zwei. Im nationalen Ranking landete der Unionist auf einem starken 14. Platz. Einziger Wermutstropfen in der bisher stärksten Saison des Lüdinghausers war die knapp verpasste Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Auch über 110 Meter Hürden findet sich Niehues auf einem ausgezeichneten sechsten Rang in der Westfälischen Bestenliste wieder. Zudem ist er Zehnter im Speerwurf und 14. über die 400 Meter flach. Niehues startet ab Januar studienbedingt für die LG Karlsruhe.
 


Manuel Sanders (Dülmen)

Leichtathletik

 

Es ist das Jahr des Dülmeners: In Berlin wird der Zwei-Meter-Mann Deutscher Meister auf der Stadionrunde. Die 400 Meter läuft Sanders in 45,86 Sekunden und verbessert seine eigene Bestzeit damit in der Hauptstadt um rund eine Sekunde. Bei der U23-Europameisterschaft in Polen holt er sich mit der Vier-Mal-400-Meter-Staffel zudem den kontinentalen Titel. Bei der Weltmeisterschaft der Senioren in Doha verpasst er mit der Mixed-Staffel das Finale und damit die direkte Qualifikation für Olympia 2020. Das bleibt dennoch das nächste große Ziel des Dülmeners, der Anfang des Jahres zur LG Olympia Dortmund wechselte.

Kai Schäfer (Lüdinghausen)

Badminton

 

Die Nummer eins des Bundesligisten Union Lüdinghausen ist derzeit auch der beste Einzelspieler Deutschlands – obwohl es bei der DM im Februar in Bielefeld „nur“ zu Bronze reichte. Wenige Wochen später, bei der Mixed-Team-EM in Kopenhagen, hatte er großen Anteil daran, dass die junge deutsche Mannschaft überraschen die Silbermedaille gewann. In Liga eins ist der gebürtige Darmstädter ein zuverlässiger Punktesammler. Auch dank seiner Siege – im Einzel wie im Doppel – qualifizierten sich die Lüdinghauser erstmals für das Final-Four-Turnier im Frühjahr in Willich. Zudem hat der 26-Jährige beste Chancen, sich für Olympia 2020 in Tokio zu qualifizieren.


 Philipp Schulze Topphoff (Havixbeck),  Reiten 

 

Die schönsten Dinge passieren oft unerwartet. Dies passt auch auf den Erfolg von Philipp Schulze Topphoff, der sich im Juli in den Niederlanden zum U-21-Europameister krönt. Bei der Nachwuchs-Europameisterschaft in Zuidwolde gelingen dem  Springreiter des RV Roxel, der im Januar das Goldene Reitabzeichen verliehen bekam, mit Concordess fünf anspruchsvolle Runden ohne einen einzigen Fehler. „Das ist außergewöhnlich. Sie war einfach super, da gibt es kein Wenn und Aber“, lobt der Zahnarzthelfer seine neun Jahre alte Stute.

Laurenz Terbrack (Darup) 

Reiten

 

Seine Liebe zum Vierkampf haben ihm seine Eltern in die Wiege gelegt. Und der junge Daruper ist in dieser Sportart auch sehr erfolgreich. Ende April gewinnt er mit dem Westfalenteam in Münchehofe vor den Toren Berlins den Bundesvierkampf. Das Springen gab letztlich den Ausschlag. Im Parcours trumpfte besonders der junge Daruper auf, der für den RV Nottuln startet. In der Einzelwertung setzt sich der 14-Jährige ebenfalls die Krone auf. Ende Juli gehört Laurenz Terbrack in Warendorf dann beim Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit bei den Pferden zum  Siegerteam Westfalen. In der Einzelwertung belegt der Reiter der RV Nottuln den sechsten Platz.   


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