Sportlerinnen 2019

Anne Aehling (Coesfeld)

Fußball

 

Mit der Nationalmannschaft kennt sie sich aus. In der U 17 hat sie bereits an einer Europa- und einer Weltmeisterschaft teilgenommen – dennoch ist die Nominierung für die U 19-Europameisterschaft in Schottland durch Trainerin Maren Meinert für sie als Spielerin des jüngeren Jahrgangs nicht selbstverständlich. Im Turnier bekommt die Coesfelderin, die für den Zweitligisten FSV Gütersloh 2009 kickt, immer wieder ihre Einsatzzeiten. So auch im Endspiel, das die deutsche Mannschaft knapp mit 1:2 gegen Frankreich verliert. Dennoch ist die 18-Jährige stolze Vize-Europameisterin.

Jil-Marielle Becks (Lüdinghausen)

Reiten

 

Das Dressur-Ass, das für den RV Lüdinghausen startet, gewann bei der U 25-EM im Sommer im italienischen San Giovanni auf der Westfalenstute Damon`s Delorange Gold mit der Mannschaft und Bronze im Einzel. Zudem belegte das Paar im November beim „German Masters“ in Stuttgart Platz zwei im Piaff-Förderpreisfinale. Im Jahr zuvor hatte die 22-jährige Ottmarsbocholterin die bedeutendste Nachwuchsserie auf Damon`s Satelite NRW sogar gewonnen. Den Damon-Hill-Sohn sattelt Becks inzwischen – ebenfalls mit großem Erfolg – bei den Erwachsenen. Beim Turnier der Sieger Anfang August in Münster war das Duo im Grand Prix Spécial nicht zu schlagen.


Shona Benner (Billerbeck)

Reiten

 

Zum ersten Mal überhaupt qualifiziert sich die 15-Jährige für eine Europameisterschaft. Im polnischen Strzegom zeigt die Billerbeckerin in der Pony-Dressur, was sie drauf hat: Mit ihrem Wallach „Der kleine Sunnyboy WE“ gewinnt sie in der Mannschaftsprüfung, in der Einzelprüfung und in der Kür jeweils die Bronzemedaille. Damit avanciert Shona Benner zur erfolgreichsten Reiterin der deutschen Mannschaft. „Das hat alle Erwartungen übertroffen“, strahlt die Schülerin, die im Dressurstall der mehrfachen deutschen Meisterin Helen Langehanenberg trainiert.

 

Cameroon Collins (Dülmen)

HipHop

 

Cameroon Collins ist sehr fleißig. Die HipHop-Tänzerin aus Dülmen trainiert stundenlang und ist fast jedes Wochenende auf Turnieren und Meisterschaften unterwegs. Dank des Talents ist die Zahl der Titel in 2019 beachtlich gewachsen. Bei der Deutschen Meisterschaft der UDO in Pforzheim belegt die Schülerin den ersten Platz. Bei der Europameisterschaft in Veldhoven (NL) gewinnt sie die Kategorie „Solo under 14 advanced“. Zudem erreicht sie Platz zwei beim Battles Popping Roboter Dance under 16“. Cameroon Collins gewinnt die Global Skillz Battle in Düsseldorf und schon zum zweiten Mal  die Back to school Battle in den Niederlanden


Andrea Eling (Herbern) Rettungsschwimmen

 

Die 18-jährige Rettungsschwimmerin aus Herbern kehrte Ende September mit einer Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen im Gepäck von den Jugend-Europameisterschaften im italienischen Riccione ins Münsterland zurück. Bereits im allerersten Wettkampf hatte Eling, die inzwischen für die DLRG Schloß Holte-Stukenbrock schwimmt, den Sprung ganz oben aufs Treppchen geschafft: Mit der deutschen Nationalmannschaft holte die Oberschülerin  in der sogenannten „Serc“-Übung EM-Gold. Überdies gab es im Italien Bronze in den beiden Einzeldisziplinen „Beach Flags“ und „Rescue Tube Race“ sowie Silber im Teamwettbewerb „Ocean­woman Taplin“

Jule Hake (Olfen)

Kanusport 

  

Dank der herausragenden Leistungen im Jahr 2019 wurde die Olfenerin in die DKV-Nationalmannschaft berufen. Die Titelsammlung (drei Westdeutsche, zwei Deutsche Meisterschaften) der 20-Jährigen ist lang. Herausragend ist jedoch der Titel bei der U23-Weltmeisterschaft im Einer-Kajak über 1000 Meter in Pitesti in Rumänien. Als Titelverteidigerin und Favoritin angereist, lag die Olfenerin im Finale zunächst zurück. Mit einer wahren Energieleistung und einem irren Endspurt holte sich Hake in 4:13,363 Minuten doch noch den Titel. Ihre Konkurrentin aus Ungarn ist nur 33 Hunderstel Sekunden zurück. 2020 will sich Hake den Traum von den Olympischen Spiele in Tokyo erfüllen. 

 


Klara Koppe (Dülmen)

Leichtathletik

 

 

Ein beherztes Rennen läuft die Dülmenerin Anfang des Jahres bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Ingolstadt. In 15:14 Minuten sprintet Koppe nach anspruchsvollen  4,1 Kilometern am Ende auf Rang drei. Bei den Deutschen Meisterschaften im Olympiastadion in Berlin verbessert die  U20-Läuferin über 5000 Meter im Sog von Konstanze Klosterhalfen, die an dem Tag Deutschen Rekord auf der Strecke läuft,  ihre persönliche Bestzeit um unglaubliche 17 Sekunden auf nunmehr 16:41,89 Minuten und belegt am Ende Rang 13, mit dem sie sehr zufrieden ist. 

Yvonne Li (Lüdinghausen)

Badminton

Für die beste deutsche Badmintonspielerin, die in Liga eins für Union Lüdinghausen aufschlägt, war es ein sehr erfolgreiches Jahr. Im Februar wurde die gebürtige Hamburgerin – zum ersten Mal in ihrer Karriere – Deutsche Meisterin. Bei der Mixed-Team-EM in Kopenhagen gewann sie mit der DBV-Auswahl Silber. Auch in der Weltrangliste ging es für die 21-Jährige stetig bergauf. Aktuell rangiert Li auf Platz 40. Damit hat sie beste Chancen, sich für die Olympischen Sommerspiele 2020 in der japanischen Hauptstadt Tokio zu qualifizieren. In der Beletage gewinnt sie fast alle Einzel-Begegnungen – wenn sie nicht gerade auf internationalen Turnieren gefordert ist.


Nele Sietmann (Coesfeld/Nottuln) Leichtathletik

 

Vielseitigkeit ist Trumpf! Fünf Disziplinen muss Nele Sietmann bei den Deutschen Blockwettkampf-Meisterschaften in Lage absolvieren: 80 Meter Hürden, Ballwurf, 100 Meter, Weitsprung und 2000 Meter. In gleich drei Disziplinen legt die 13-jährige Nottulnerin im Trikot der LG Coesfeld persönliche Bestleistungen hin und darf sich schließlich die Silbermedaille umhängen lassen. Das ist der größte Erfolg eine tollen Sommersaison, in der sie zudem noch die NRW-Titel über die 2000-Meter-Distanz und über 1500 Meter Hindernis gewinnt.

Lea Venghaus (Senden) Beachvolleyball

 

In der Halle spielt und trainiert Lea Venghaus inzwischen beim Drittligisten VCO Münster. Noch erfolgreicher war die Sendenerin in diesem Jahr im Sand. Sportlicher Höhepunkt: Mit Franka van der Veer (Ostbevern) gewann der Youngster bei der U 17-DM in Haltern Silber. Bemerkenswert: Da Stammpartnerin Rieke Kaiser aus Lüdinghausen vor den nationalen Titelkämpfen erkrankt war, sprang van der Veer kurzfristig ein – nach ein, zwei gemeinsamen Übungseinheiten. Zuvor waren Venghaus/Kaiser beim Bundespokal im Ostseebad Damp Dritte geworden. Bei Westdeutschen Meisterschaften belegte die 16-Jährige in den Klassen U 17 und U 18 jeweils den Silberrang.


Alle Sportlerinnen auf einen Blick

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