Sportlerinnen 2021

Shona Benner

(Reiten/ZRFV Billerbeck)

 

Der Wechsel in die Junioren-Klasse gelingt der 16-Jährigen Dressurreiterin vorzüglich. Eine Reihe von hervor- ragenden Platzierungen sammelt die Billerbeckerin schon früh im Jahr ein, ehe sie bei den „Future Championchips“, einem internationalen Dressurturnier in Hagen a.T.W. richtig abräumt. An den drei Prüfungstagen gelingen dem Schützling von Trainerin Helen Langehanenberg gleich drei Siege, unter anderem mit der neuen persönlichen Bestleistung von 77,209 Prozent. Das ist das Ticket für die Junioren-Europameisterschaft in Spanien.

 

Linda Efler

(Badminton, Union Lüdinghausen)

 

Ihr großes Ziel, Tokio 2020, verpasst die gebürtige Emsdettenerin um Haaresbreite. Trotzdem ist es für die Doppel- und Mixed-Spielerin ein erfolgreiches Jahr. Bei der DM in Mülheim gewinnt sie Gold und Silber, bei der Mixed-Team-EM in Vantaa/Finnland gibt’s die Bronzemedaille. Ebenfalls Rang drei belegen die 26-Jährige und der SC Union 08 beim Final-Four-Turnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Im Januar nehmen Efler und die Saarbrückerin Isabel Lohau an den World-Tour-Finals in Bangkok/Thailand teil.  


Sina Fuchs

(Volleyball/Lüdinghausen)

 

Die Steverstädterin erlebt 2021 wahrhaft mag(yar)ische Momente: Mit dem ungarischen Top-Klub Fatum Nyíregyháza gewinnt die 29-Jährige das nationale Double aus Pokal und Meisterschaft. Anschließend kehrt Fuchs, die 2019/20 in Diensten des spanischen Erstligisten VC Alcobendas stand, in die Bundesliga zurück. Dort schlägt die Außenangreiferin inzwischen für Nawaro Straubing auf. Ihrem Heimatverein Union Lüding- hausen ist sie bis heute eng verbunden. Im Sommer coacht sie für mehrere Wochen den 08-Nachwuchs. 

 

Jule Hake

(Kanu/Olfen)

 

Zwar startet die 22-Jährige für den Kanu- und Skiclub (KSC) Lünen, die Heimat der ehemaligen U 23-Euro-pameisterin ist und bleibt aber die Steverstadt. 2021 wird das bislang erfolgreichste Jahr für die junge Frau, die bereits mehrfach bei der Kreis- sportlerwahl auf dem Treppchen stand. Höhepunkt: der fünfte Platz Anfang August bei Olympia im Kajak-Vierer-Finale über 500 Meter. Gleiches gelingt Hake Anfang Juni bei der EM im polnischen Poznań. Zudem wird die Modellathletin (1,80 Meter, 70 Kilo) dort Achte im Einer-Sprint-Rennen über 200 Meter.     


Helen Langehanenberg

(Dressurreiten, Billerbeck)

 

Bei den Dressur-Europameisterschaften Anfang September in Hagen am Teutoburger Wald setzen sich Helen Langehaneberg und ihr Pferd Annabelle mit der Deutschen National-Mannschaft die Krone auf. Dorothee Schneider (mit Faustus), Isabelle Werth (mit Weihegold) und Jessica von Bredow-Werndl (mit Dalera) gewinnen mit Vor-sprung vor Großbrittanien, Dänemark und Schweden. Bei den Olympischen Spielen in Tokio waren Helen Lange- hanenberg und ihr Pferd Annabelle das deutsche Reservepaar. 

Yvonne Li

(Badminton, Union Lüdinghausen)

 

In Deutschland sucht die 23-Jährige vergeblich ihresgleichen. In ihrer Wahlheimat Mülheim holt Li im Spätsommer zum dritten Mal in Folge DM-Gold im Einzel. Aber auch international sorgt sie längst für Furore. Vorläufiger Höhepunkt: die Olympia-teilnahme 2021. Mit der DBV-Auswahl gewinnt die Lüdinghauserin bei der Mixed-Team-Europa-meisterschaft im finnischen Vantaa nach zwei hauch-dünnen Niederlagen gegen Dauersieger Dänemark Bronze. Zudem wird sie bei der Individual-EM im Frühjahr in Kiew/Ukraine Fünfte. 


 

Valeska Knoblauch

(Para-Badminton, Union Lüdinghausen)

 

Am 1. September schreibt die 30-Jährige Sportgeschichte: Badminton ist in Tokio zum ersten Mal überhaupt paralympisch – und Knoblauch bestreitet das Eröffnungseinzel, in dem sie ihre langjährige Doppelpartnerin Elke Rongen deutlich bezwingt. Im Viertelfinale dann das Aus, die Nummer drei der Welt unterliegt der Chinesin Zhang Jing etwas unglücklich mit 16:21 und 18:21. Am Ende wird die Ex-Europameisterin Fünfte – und nimmt nach kurzer Auszeit gleich das nächste große Vorhaben ins Visier: Paris 2024. 

Hanna Orthmann (Volleyball/Lüdinghausen)

 

Die 23-Jährige – ausgebildet bei Union Lüdinghausen, seit 2017 Italien-Profi – gewinnt Ende März mit Saugella Monza in zwei recht einseitigen Duellen mit Galatasaray Istanbul den CEV-Pokal – den zweitwichtigsten europäischen Klubwettbewerb nach der Champions League. Für Orthmann und Monza ist es der nächste internationale Titel nach dem Erfolg im Challenge Cup zwei Jahre zuvor. Auch in der National-mannschaft ist die Außen- und Diagonalangreiferin eine feste Größe. Seit dem Sommer serviert Orthmann für Pallavolo Scandicci.


Johanna Rier

(Leichtathletik, LG Coesfeld)

 

Auf der Jagd nach neuen Bestweiten knackt die Coesfelderin die magische „Sechs“. Beim Meeting „Road to Rostock“ legt sie im Weitsprung 6,04 Meter in die Grube – bei den Münsterland-Meisterschaften in Lüdinghausen legt die 17-Jährige noch einige Zentimeter drauf und schraubt ihre persönliche Bestmarke auf 6,12 Meter, was zugleich Rang fünf in der Deutschen Rangliste bedeutet. Bei den Deutschen U 18-Meisterschaften in Rostock hat sie Pech mit dem Wetter und wird Siebte, dafür holt sie mit der LG den Westfälischen Mannschaftstitel.

Josefa Schepp

(Leichtathletik, Bayer 04 Leverkusen)

 

Josefa Schepp reist als eine der Favoritinnen zur Deutschen U20-Meisterchaft der Speerwerferinnen Anfang August nach Rostock - und sie hält dem Druck stand. Im fünften und so vorletzten Versuch schleudert sie den 600 Gramm schweren Speer auf 52,03 Meter, schockt so die Konkurrenz und holt sich am Ende mit 70 Zentimetern Vorsprung den Titel. Die Abiturientin hat viel im Kraftraum gearbeitet und an der Technik gefeilt, sodass sie ihre Rücken-schmerzen überwunden hat. Daher sind weiter Top-Leistungen von ihr zu erwarten.


Alle Sportlerinnen auf einen Blick

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