Sportlerinnen 2017

Cameroon Collins (Dülmen)

Hip Hop

Das HipHop-Jahr 2017 gehört Cameroon Collins. Vier Titel bei den Westdeutschen Meisterschaften folgt der Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft der DTHO in Mühlheim. Dort sichert sich Cameroon Collins von den Dülmener Tanzsportfreunden souverän den Titel. Die Jury belohnt die junge Dülmenerin so für ihren ausdrucksstarken Tanz. Bei der Europameisterschaft der IDO in Walbrzych (Polen) wird Cameroon Dritte und bei den Nordic Championships in Slagelse (Dänemark) erringt die Dülmenerin trotz starker Konkurrenz aus Dänemark, Schweden und Deutschlandin der Kategorie Solo Kids Female den zweiten Platz. Bei der WM in Kopenhagen reicht es zu den Plätzen vier und sieben.

Jule Hake (Olfen)

Kanu

Die Juniorin aus Olfen, die für den KC Lünen in die Boote steigt, qualifiziert sich erneut für die Nationalmannschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Rumänien verpasst sie um 0,078 Sekunden die Bronzemedaille und sicherte sich noch einen sechsten Platz. Bei der Kanu-Marathon-Weltmeisterschaft im südafrikanischen Pietermaritzbug belegt Jule Hake einen hervorragenden achten Platz.
Bei der Deutschen Meisterschaft holt sich die junge Athletin gleich sechs Titel: Im Einzel über 500, 1000 und 5000 Meter sowie im Vierer über 200 und 500 Meter und zudem noch im Zweier über 500 Meter. Dazu kommen noch eine Silber- und eine Bronze-medaille bei den Deutschen Meisterschaften.


Marisa Kaup (Coesfeld)

Kanu

Mit erst 13 Jahren sammelt sie die Medaillen wie andere Leute Brief-marken. Marisa Kaup, die talentierte Kanu-Fahrerin von DJK Coesfeld-VBRS, klettert bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Bad Kreuznach gleich drei Mal aufs Podest. Sie wird Zweite im Canadier-Einzel und jeweils Mannschafts-Zweite im Canadier- sowie im Kajak-Einer. Eine tolle Ausbeute für das Silber-Girl! Aber das ist noch nicht alles: Marisa Kaup gewinnt auch den NRW-Cup im Canadier-Einer als Bestplatzierte aller Regatten in Nordrhein-Westfalen. Und bei den Westdeutschen Titelkämpfen fischt sie zwei weitere Silbermedaillen (Canadier und Kajak) aus dem Wasser.

Sarah Krause (Lüdinghausen)

Leichtathletik

Sarah Krause hamstert mit Vorliebe Medaillen. Bei den Leichtathletik- Westfalenmeisterschaften siegte die Athletin des SC Union Lüdinghausen unterm Hallendach im 800-Meter-Lauf in der Altersklasse U16. Im Freien wurde sie über dieselbe Distanz Zweite. Ebenfalls Silber gab es für Krause im Blockmehrkampf Lauf. Mit der drei Mal 800-Meter-Staffel der Starter-gemeinschaft des Kreises Lüding-hausen gewann die junge Steverstädterin in den vergangenen zwölf Monaten zwei weitere Male Edelmetall: erst Silber auf Westfalenebene, dann Bronze bei den NRW-Meisterschaften. Somit zählt die Unionistin eindeutig zu den Leichtathletik-Aufsteigerinnen des Jahres 2017.


Helen Langehanenberg (Billerbeck)

Reiten

Nach der Weltmeisterschaft 2014 in der Normandie verliert Helen Lange-hanenberg ihr Erfolgspferd Damon Hill, da die Besitzer sich nicht mit ihr und dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) einigen können. Ein Jahr später bringt sie ihre Tochter zur Welt. Nach ihrer Babypause gelingt der versierten Dressurreiterin, die in Billerbeck eine Reitanlage unterhält, auf ihrem neuen Pferd Damsey, einem Hannoveraner Hengst, ein beeindruckendes Comeback. Bei der Europameisterschaft im Ullevi-Stadion von Göteborg kehrt die 35-jährige Dressur-Spezialistin zurück auf die große Bühne des Pferdesports und gewinnt mit der deutschen Equipe den EM-Titel.

Yvonne Li (Lüdinghasuen)

Badminton

Yvonne Li ist beim SC Union Lüdinghausen in große Fußstapfen getreten. Keine Spielerin beim hiesigen Badminton-Bundesligisten war je so erfolgreich - und populär - wie Karin Schnaase. Doch Li, obschon erst 19 Jahre alt, ist auf dem besten Wege, an die großen Erfolge ihrer Vorgängerin anzuknüpfen. In ihrem letzten Junioren-jahr gewann Li bei den Deutschen Meisterschaften alle drei Titel: im Einzel, im Doppel und im Mixed. Außerdem holte sie bei den nationalen Senioren-Meisterschaften Anfang 2017 sowie bei der Jugend-EM Einzel-Bronze. Li zählt zu den größten Badminton-Nachwuchshoffnungen in ganz Europa und ist somit zurecht für den Sportmedienpreis nominiert.


Laura Nürnberger (Lüdinghausen)

Leichtahtletik


Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der U23-Leichtathleten im Juni war 400-Meter-Hürden-Ass Laura Nürnberger gar nicht zufrieden. Sie hatte die Norm für die kontinentalen Titelkämpfe relativ deutlich verpasst. Drei Wochen später in Erfurt dann der viel größere Coup: Bei der nationalen Meisterschaft der Senioren - ihrer ersten überhaupt - holte die für den TV Gladbeck startende Lüdinghauserin Silber hinter der Düsseldorferin Djamila Böhm. Außerdem verbesserte Nürnberger in Thüringen gleich zwei Mal ihre persönliche Bestleistung auf jetzt 58,10 Sekunden. Ach ja, ganz nebenbei meistert die 21-jährige Steverstädterin auch noch ihr Medizinstudium.

Lena Sarassa (Lüdinghausen)

Rudern

Lena Sarassa startet zwar inzwischen für den ruhmreichen Crefelder Ruder-Club von 1883, ist aber weiter Mitglied des Rudervereins Lüdinghausen. Und zwar ein auch 2017 außerordentlich erfolgreiches. Los ging es mit Platz eins bei den Deutschen Junioren-Meister-schaften im Großboot. Es folgten Platz zwei bei der Nachwuchs-Europa-meisterschaft vor ihrer Haustür in Krefeld mit dem Vierer und schließlich Weltmeisterschafts-Silber mit dem Juniorinnen-Achter. In Litauen musste sich das Flaggschiff des nationalen Verbandes Anfang August nur Tschechien geschlagen geben. Für die 17-Jährige, die im Dülmener Ortsteil Hiddingsel Zuhause ist, der bis dato größte Karriereerfolg.


Michaela Stutz (Dülmen)

Judoka


Die Dülmenerin ist eine feste Größe in der Nationalmannschaft der geistig-behinderten Judoka. Für den Erfolg trainiert „Michi“, wie sie von ihren Mannschaftskameraden und Trainern liebevoll genannt wird, hart. Abseits des Platzes ist die junge Frau eher zurückhaltend und schüchtern. Auf der Matte hingegen greift sie beherzt zu und entscheidet so viele ihrer Kämpfe vorzeitung durch eine Wertung.
Michaela Stutz ist erste und einzige Schwarz-Gurt-Trägerin in Deutschland und das sogar nach „normalen“ Bedingungen. Bei der ersten Weltmeisterschaft Ende Oktober in Köln hat sie überlegen die Goldmedaille für sich und die Bundesrepublik Deutschland errungen.

Clara Woltering (Coesfeld)

Handball


Clara Woltering zählt seit Jahren zu den Aushängeschildern im deutschen Frauenhandball. Mit Buducnost Podgorica hat die Torfrau, die in Lette Zuhause ist, zweimal die Champions League gewonnen, mit der National-mannschaft ist sie seit 2003 in jeder Adventszeit bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft aktiv und hat 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking das deutsche Trikot getragen.
Für die 34-Jährige, die mittlerweile in der Frauenhandball-Bundesliga bei Borussia Dortmund 09 zwischen den Pfosten steht, folgt im Dezember mit der Weltmeisterschaft im eigenen Land eine Krönung ihrer langen und erfolg-reichen Karriere.


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